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Hessisches Bio-Weiderind

Die Idee

Die Idee zum Projekt „Hessisches Bio-Weiderind“ entstand in den Hessischen Ökomodell-Regionen. Hintergrund war die Erfahrung, dass gerade kleineren landwirtschaftlichen Betrieben oft eigene Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen fehlen. Gerade diese kleinbäuerlichen, extensiv wirtschaftenden Betriebe halten in Hessen jedoch das Gros an Weidetieren. 

Weidehaltung wiederum erhält uralte Kulturlandschaften. Sie sichert den Bestand von Grünlandstandorten als CO2 Speicher und Lebensraum für zahlreiche Gräser, Blumen, Insekten, Wildbienen und kleine Wirbeltiere. Mit der Haltung verschiedener Rassen trägt sie zudem zu einem vielfältigen Nutztierspektrum bei. 

Diese besondere Leistung für Umwelt und Tierwohl ging aufgrund fehlender Vermarktungswege in der weiteren Wertschöpfung verloren. Und genau hier setzt „Hessisches Bio-Weiderind an.

 

Das Projekt

HBW Logo 60x50 RGBZiel ist es über eine Kooperation von Landwirtschaft, Schlachthöfen und dem Einzelhandel neue Wertschöpfungsketten aufzubauen. Vollkommen regional, von der Aufzucht über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung in Hessen. 

Angestrebt werden dabei langfristige Partnerschaften mit den Betrieben, die Stärkung lokaler Strukturen und eine faire Entlohnung, die Betrieben Planungssicherheit und mehr Unabhängigkeit von Marktschwankungen gibt.

 

 


 

Kontakt für Rückfragen zum Projekt:

Constantin Haupt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 06003 – 5759814) 

Oder die Ökomodell-Projektleitung in Ihrer Region.


 

Die Voraussetzungen

Aber was macht ein Rind zum Hessischen Bio-Weiderind?

Die Kriterien sind genau definiert und nehmen neben der ökologischen wirtschaftsweise speziell den Punkt „Weide“ in den Fokus: 

  • Weidefläche: 500 m² Weidefläche pro Großvieheinheit (GV) in der Vegetationszeit.
    Zur Weidefläche zählen alle Flächen, die während der Vegetationszeit beweidet werden: Grünland, Kleegras, Feldfutter. Die Mindestfläche/GV ist über die Vegetationsperiode gerechnet.
  • Weidedauer: Mindestens 120 Weidetage im Durchschnitt der Lebensjahre, wobei ein Tag gleich 24 Stunden Weidezeit beträgt. Witterungsbedingte Ausnahmen sind im Sinne des Tierwohls und Weidemanagements möglich (Hitze, Nässe). Zielvorgabe ist, die Weidezeit in den nächsten fünf Jahren auf 150 bis 180 Tagen im Durchschnitt der Lebensjahre auszuweiten.
  • Fütterung: Überwiegend durch Grundfutter, zu mindestens 60 % vom eigenen Betrieb.
    Auf eine ganzjährige Silage- (Zu-) Fütterung ist zu verzichten.
  • Transportzeiten: Lebendtiertransport max. 4 Stunden. 

Geplant ist eine stetige Weiterentwicklung dieser Kriterien, wobei die Projektgruppe stets den Einklang von Praktikabilität und Qualitätsanspruch anstrebt. 

Vermarktet werden über das Projekt ausschließlich Tiere, die für das Siegel „Bio aus Hessen“ zertifiziert sind. Das Siegel vereint Ökologische Bewirtschaftung und Regionalität und wird im Rahmen der jährlichen Bio-Kontrolle unabhängig von der Kontrollstelle geprüft. Standardgeber ist die MGH Gutes aus Hessen GmbH.

 

Für Verbraucher

Eine klare Kennzeichnung sorgt für Transparenz und erleichtert es Verbraucher*innen, Tierwohl und Umweltschutz zu unterstützen. Sowohl die Weiden der Tiere als auch alle Verarbeitungsschritte bis zum Endprodukt erfolgen in Hessen. Sämtliche Landwirte und Verarbeiter sind sowohl EU-Bio als auch für das weitergehende Siegel „Bio aus Hessen“ zertifiziert. Beide Zeichen werden jährlich unabhängig kontrolliert und bieten nachvollziehbare Standards.


 

BaH Siegel RZ 2019 outline ohne cmyk

  • Kombiniert Wirtschaftsmethode mit Regionalität – Bio-Regionalität wird erkennbar.
  • Garantiert eine gesicherte Qualität von Lebensmitteln und eine nachvollziehbare Herkunft in den Bereichen landwirtschaftliche Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung.
  • Kriterienkatalog liegt über den gesetzlichen Vorgaben und erhält auch die Haltungsbedingungen für das „Hessische Bio-Weiderind“.
  • Jährliche lückenlose unabhängige Kontrollen aller zertifizierten Betriebe.
  • Weitere Informationen: www.gutes-aus-hessen.de


 

Der Marktstart 

Seit Februar 2022 können Verbraucher*innen das Hessische Bio-Weiderind an der Fleischtheke dieser REWE-Märkte finden.

Weitere Vermarktungswege sind aber bereits in Planung. Auch weitere Tiere wie z. B. Bullen oder Extensive Rassen sollen langfristig einbezogen werden. Perspektivisch sollen zudem auch Hofläden, Metzgereien, Außerhausverpflegung, Bio-Märkte etc. in die Wertschöpfungskette eingebunden werden.

 

Die Projektträger

„Hessisches Bio-Weiderind“ ist ein Projekt der MGH Gutes aus Hessen in Kooperation mit den Hessischen Ökomodell-Regionen, der Bio Rind & Fleisch GmbH und der Vereinigung Ökologischer Landbau (VÖL), gefördert durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV).

Gefördert durch:

Logo HM

mgh gutes aus hessenbio rind rlpvoel

 

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