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Am 28.01.2020 hat das Team der Geschäftsstelle der Ökolandbau Modellregion Süd den 3. Newsletter verschickt.

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An drei Tagen war die Ökolandbau Modellregion SÜD auf der Landwirtschaftlichen Woche Südhessen in Gernsheim mit einem Stand vertreten. Unterstützt wurde das Team der Geschäftsstelle dabei von Kolleginnen und Kollegen der Landwirtschaft und des Naturschutz aus allen vier Gebietskörperschaften im Projektgebiet. Eingerahmt durch zahlreiche Fachveranstaltungen,  Podiumsdiskussionen und ein reges Kommen und Gehen gab es viel Austausch und gute Gespräche an unserem Informationsstand.

Eine ganze Region arbeitet an der Bio-Vermarktung

Darmstadt, 22. November 2019. Unter das Motto Vermarktung im Bio-Segment hatte das Team der Geschäftsstelle der Ökomodellregion Süd den Nachmittag im Justus-Liebig-Haus gestellt. Ein drängendes, sehr zentrales Thema, denn nur, wenn es bei der Vermarktung stimmt, kann der Ökolandbau in der Region nachhaltig gestärkt werden. Die Vernetzung mit der Stadt Darmstadt als absatzstarkes Oberzentrum und eine Verzahnung der Akteure und Initiativen rund um die Stadt und die ganze Region sind daher besonders wichtig. Dies betonte auch Umweltdezernentin Barbara Akdeniz, die Gastgeberin der Großveranstaltung im Herzen Darmstadts war und die Stadt Darmstadt als Projektpartnerin vertritt.

Unter all diesen Aspekten hatte das Team der Geschäftsstelle geplant, strukturiert und die passenden Persönlichkeiten gerufen – und sie kamen! Eine ganze Reihe Fachleute und Marktexperten hatte das Team für den spannenden Nachmittag an Bord genommen, um das Thema voranzubringen. Dass es voran ging, dafür sorgten die 130 Teilnehmer der Veranstaltung. Nach einer Begrüßungs- und Eröffnungsphase, der Vorstellung der Projekte in der Ökomodellregion und einem Vortrag fanden sich die Teilnehmer in insgesamt sechs Workshops zur Vermarktung zusammen. Eingestimmt wurden sie alle durch einen Impulsvortrag von Professor Jan Niessen, der an der TH Nürnberg lehrt und Fachmann für Strategische Marktbearbeitung in der Biobranche ist.

Die Ergebnisse des Nachmittags, insbesondere die Essenzen aus den Workshops, werden nun den sieben aktiven Projektgruppen der Ökomodellregion Süd zugutekommen. Die gemeinsame Schnittmenge aller Gruppen ist in der Tat die Vermarktung, denn hiervon hängt Vieles ab.

Weitere Ziele, die das Projektteam mit der Durchführung eines zweiten Plenums innerhalb eines Jahres - nach Reichelsheim im März – verbunden hatte, sind ebenfalls erreicht worden: Die Vernetzung der Gruppen und Aktiven untereinander und die Schaffung neuer Verbindungen zu lokalen Initiativen. Dafür war im Foyer des Justus-Liebig-Hauses, eine Etage unter dem voll besetzen Plenarsaal, ein Markt der Möglichkeiten entstanden. Dort hatten sich zehn Initiativen und Marktteilnehmer von A wie Alnatura bis N wie Nearbuy, einer Initiative zur regionalen Vermarktung und Wertschöpfung, mit Ständen und Infomaterial präsentiert. Eine Pause im prallen Nachmittagsprogramm bei Kaffee und Kuchen aus einer regionalen Bio-Bäckerei bot hier gute Gelegenheiten für Austausch und Gespräche.

Nicht zuletzt war es den Organisatoren des 2. Plenums ein großes Anliegen, neben den rund 100 Aktiven in den Projektgruppen und Gremien auch neue Interessierte anzusprechen. Gekommen waren tatsächlich zwei Dutzend Personen, die zum ersten Mal eine Veranstaltung der Ökomodellregion besucht haben – und dies wieder tun wollen!

Die Dokumentation zu unserem 2. Plenum finden Sie hier:

Groß-Umstadt. 150 interessierte Menschen waren am Mittwochabend (13. November) in den Saal des Pfälzer Schlosses in Groß-Umstadt gekommen. „Biolandbau und Permakultur“ lautete der Titel des Info-Abends, zu dem das lokale Agenda-Büro unter Federführung von Reiner Michaelis eingeladen hatte. Bis auf den letzten Platz gefüllt waren die Stuhlreihen, das Interesse zur Freude aller Beteiligten groß.

Wie sich Gartenbauer und Landwirte auf eine naturverträgliche Wirtschaftsweise umgestellt haben, dass es ökologisch und wirtschaftlich geht und vor allem den „Nährboden“ erhält, der auch weiteren Generationen gesunde Lebensmittel beschert, waren die Kernthemen des Abends. Buchautor und Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft(BÖLW) Felix Prinz zu Löwenstein, dessen Familie das Hofgut Habitzheim ökologisch bewirtschaftet, schuf den Kontext mit einem mitreißenden Impuls. Warum eine naturbezogene Kreislaufwirtschaft wichtig ist und wie sie funktioniert, zeigten im Anschluss vier erfolgreiche Umstädter Betriebe und der Forstbeamte Burkhardt Klose aus Michelstadt, der seit 15 Jahren das Kommunal-/Privatwaldrevier Michelstadt betreut. Annette Däschner, Holger Schütz, Bernd Hax und für die Solidarische Landwirtschaft Christian Meier, allesamt lokale Akteure im Biolandbau, haben ihre Wirtschaftsweise umgestellt und zeigten auf, dass Geld verdienen nicht auf Kosten der Natur gehen muss. Alle vier arbeiten mit in der „Ökolandbau Modellregion Süd“.

Die sich anschließenden Fragen und Anregungen zeigten, dass die Zusammenhänge längst im Bewusstsein der Menschen angekommen sind. Die Beispiele von Betrieben und Institutionen in direkter Nähe motivieren umso mehr, die heimische Landwirtschaft zu unterstützen, die dem Klimawandel und dem Artensterben bewusst entgegentreten will. Mehr als ein Dutzend Menschen, die nun ein Projekt „Permakultur“ in Groß-Umstadt starten möchten, fanden sich am Ende des Abends.

Ein farbiges Glücksrad, das ständig in Bewegung war, ein stimmig gestalteter Stand mit Infotafeln, Postern, Karten und dazu herrliches Wetter. Besser hätte der Rahmen für den ersten Informationsstand der Ökolandbau Modellregion Süd auf dem 30. Odenwälder Bauernmarkt in Erbach nicht sein können.

Initiiert hatte den Stand die Projektgruppe Erzeugung und Verbrauch im Dialog, eine von sieben Projektgruppen, die im Januar 2019 ihre Arbeit in der Ökomodellregion aufgenommen haben. Und so waren es auch die Ehrenamtlichen aus dieser Gruppe, die – unterstützt durch das Team der Geschäftsstelle der Ökomodellregion – an drei Markttagen Frage und Antwort zum Projekt standen.
Zuvor war der Stand in wochenlanger Arbeit konzipiert worden, wurden Ideen entwickelt, wie man die Verbraucher anspricht und als Multiplikator für das Projekt und den Ökolandbau im Allgemeinen auftreten kann. Die Vorteile von Ökolandbau und ökologisch erzeugten Bio-Produkten aus der Region begreifbar machen, das Projekt bekannt machen, Interesse wecken: Das waren nur einige der Ziele der Gruppe.

Kinder sind eine wichtige Zielgruppe

„Wir wollten mit diesem Stand einen ersten Versuch wagen, auf regionale Märkte zu gehen und Verbraucher anzusprechen“, sagt Jürgen Helebrant, Sprecher der Gruppe, selbst Bioland-Imker und Landwirt. Der Versuch ist gelungen, darüber herrschte Einigkeit bei den zwölf Engagierten, die ihr Wochenende und ihre Freizeit gegen Standdienst eingetauscht hatten. Auch das Feedback der Besucher bestätigte diese Art von Verbraucher-Dialog. Durch die farbige Gestaltung und das bunte Glücksrad waren es oft auch Kinder, auf die der Stand starke Anziehung ausübte. „Kinder sind ohnehin eine wichtige Zielgruppe für unsere Aufklärungsarbeit“, freut sich Helebrant, der im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung an einer Schule tätig ist. Umwelt und ökologische Landwirtschaft sind für ihn wichtige Schwerpunktthemen.

Darauf will die Projektgruppe künftig verstärkt eingehen, ebenso auf Möglichkeiten, Gesichter und Geschichten rund um den Ökolandbau in der Region sichtbar, erlebbar und begreifbar zu machen: Hofporträts und Kostproben der aktiven Erzeuger in der Modellregion! Was in Erbach nicht möglich war, soll künftig Bestandteil des Informationsstandes sein. „Man kann nur begreifen, was man sehen, fühlen und auch schmecken kann.“

Das Interesse an Bio ist da

Hier besteht noch Handlungsbedarf: Bis auf zwei Ausnahmen führte der überregional bekannte Markt keine Bio-Produkte im Angebot. Auch diese Beobachtung der Marktbesucher konnte sich die Gruppe gleich mit mehrfacher Nennung auf ihre Feedbacktafel kleben. „Den Leuten hat das Bio-Angebot offenbar gefehlt“, lautete das Fazit der Gruppe.

Auch wenn es beim Glücksrad für die richtigen Antworten zu Bio-Themen keine essbaren Gewinne geben durfte, so wurde doch fleißig gedreht. Mit erstaunlicher Sicherheit und Fachkenntnis beantworteten Marktbesucher Fragen zum Ökolandbau, etwa zum Einsatz von Düngung oder zur Haltung von Tieren. „Wir haben auch ein Stimmungsbild mitgenommen“, fasst Helebrant zusammen. „Das Interesse an Ökolandbau ist da, die Lust auf Bio ist geweckt, die Menschen wollen mitmachen, die stehen hinter der Sache“.

Ober-Ramstadt, September 2019. Imkerei und Landwirtschaft: Landwirt Phillip Lautz aus Ober-Ramstadt und sein Kollege, Bioland-Imker Jürgen Helebrant aus Reinheim, zeigen, wie es geht. Beide sind sich sicher: „Kommunikation und respektvoller Umgang sind entscheidend für eine gute Zusammenarbeit“. So finden sie Lösungen, indem beispielsweise Pflanzenschutzanwendungen vor der Blüte biologisch und Bioland-konform erfolgen. Auf diese Weise wird eine Kooperation zwischen konventioneller Landwirtschaft und Bio-Imkerei ermöglicht. Körnerfenchel ist eine spezielle Kultur, die durch die Ernte der Körner nach der Blüte während der Blütezeit einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität leistet.
Beide Akteure profitieren von dieser Partnerschaft. Die Fenchelblüte wird durch die Bienen um ein Vielfaches häufiger bestäubt. Der Fenchel-Ertrag ist höher.
Das Futterangebot für Bienen und weitere Insekten steht zur Verfügung und der resultierende Honig ist von besonderer Qualität.

Die Geschäftsstelle der Ökomodellregion hat das Filmprojekt in die Hand genommen, um die Region und ihre ehrenamtlichen Akteure sichtbar und erlebbar zu machen. Weitere Beiträge sind geplant.

 
 
 

Griesheim, 12.09.2019. Praxiserfahrungen, Innovationen und Herausforderungen der nachhaltigen Bodennutzung, darum ging es beim Wissensaustausch, zu dem zwei Projektgruppen der Ökomodellregion SÜD Mitte September eingeladen haben und deren Vorträge nun als Videos zu sehen sind:

Prof. Andreas Gattinger: „Humusaufbau – durch innovative pflanzenbauliche Maßnahmen“


Dr. Ulrich Hampl – Bodenfruchtbarkeit auf Ökobetrieben - auch ohne Tiere?


Der Umgang mit der Ressource Boden ist ein zentraler Betrachtungspunkt einer jeden landwirtschaftlichen Produktion. Mit der Expertise von Prof. Dr. Andreas Gattinger, Bio-Landwirt und Leiter der Professur für Ökologischen Landbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung an der Universität Gießen, startete der Vormittag.

Der Referent informierte über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zum Thema Humusaufbau, auch im Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Humusaufbau ist nicht zuletzt auch als Strategie zur Anpassung an klimatische Veränderungen wie zunehmende Wetterextreme wie Dürre und Starkregen von Bedeutung. Der Experte gab den rund 40 Zuhörern unter anderem eine Einschätzung der Maßnahmen wie Gründüngung, angepasste Bodenbearbeitung und Agroforstsysteme.

Zudem präsentierte er Ergebnisse, nach denen ein Zertifikate-Handel für Humusaufbau z.B. durch Umstellung auf Ökolandbau oder systematischer Anbau von Zwischenfrüchten aktuell nicht empfehlenswert ist. Hauptgrund hierfür: Die zeitlich begrenzten C-Speicherungsraten, der Aufwand des Landwirts und die hohen Kosten für die notwendigen bodenkundlichen Laboruntersuchungen stehen bisher in keinem Verhältnis zu dem aktuellen Preis für eine Tonne CO2.

Die Voraussetzungen für Humusbildung und Grundwasserschutz sind ansonsten im Ökolandbau sehr gut.

Dr. Ulrich Hampl berichtete zum einen von seiner Arbeit für den Bodenfruchtbarkeitsfonds der Bio Stiftung Schweiz, der eine seiner Aufgaben darin sieht, die Landwirte beim Erhalt der Bodenfruchtbarkeit zu unterstützen, finanziell, fachlich und im Erfahrungsaustausch untereinander.
Außerdem werden hier durch Öffentlichkeitsarbeit Menschen aus verschiedenen Richtungen der Gesellschaft für das Thema Boden sensibilisiert.
Zum anderen erläuterte der Referent seine Erfahrungen bei der Durchführung der Europäischen Innovationspartnerschaft „Bravö“ in Baden-Württemberg, die sich damit beschäftigt, wie die Bodenfruchtbarkeit auch losgelöst von Tierhaltung nachhaltig erhalten bleiben kann.

„Der Boden geht uns alle an“ lautet ein Fazit der Veranstaltung und diese Botschaft wird nun auch weiter in breitere Felder der Gesellschaft getragen. Denn die Böden in einem guten Zustand zu erhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und der Ökolandbau kann mit Unterstützung der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten.

In einer gemeinsamen Diskussion mit Referenten und Teilnehmern der Veranstaltung wurden am Nachmittag Chancen und Risiken benannt, aber auch neue Projektideen und Wege für die Ökolandbau-Modellregion SÜD aufgezeigt.

Organisiert hatte den Wissensaustausch das Team der Geschäftsstelle der Ökomodellregion Süd. Der LLH Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen war Mitveranstalter und stellte im Bildungs- und Beratungszentrum, Griesheim seine Räume zur Verfügung. Gekommen waren rund 40 Interessierte, darunter Landwirte/innen, Kompostwerkbetreiber/innen, Wissenschaftler/innen und Berater/innen, auch Aktive aus der Ökomodellregion SÜD sowie aus der Wetterau.

Die beiden Projektgruppen Umstellungspilotbetriebe sowie Grundwasser und Landwirtschaft sind Teil der Ökolandbau Modellregion Süd, eines durch das Land Hessen seit Januar 2019 geförderten Projekts. Mehr Informationen gibt es unter www.oekomodellregionen-hessen.de/region/sued.

Am 16.08.2019 hat das Team der Geschäftsstelle der Ökolandbau Modellregion Süd den 2. Newsletter verschickt.

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Drei Vorträge, eine Feldführung und summendes Treiben in Ober-Ramstadt

Ober-Ramstadt, 24. Juli 2019. Spannende Einblicke gab es am 24. Juli bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der die Projektgruppe „Stammtisch Ökolandbau“ der Ökolandbau Modellregion Süd eingeladen hatte. Vom Treffpunkt Landgasthof Lichtenbergschänke aus, in dem die Projektgruppe zuvor getagt hatte, ging es am Nachmittag mit rund 30 Besucherinnen und Besuchern hinaus auf den Fenchelacker von Landwirt Philipp Lautz aus Ober-Ramstadt, der seit einigen Jahren mit der Imkerei kooperiert. Imker Jürgen Helebrant lässt seinen Honig von 25 Bienenvölkern am Rande von Lautz` Fenchelacker nach Bioland-Richtlinien erzeugen. Beide Partner zogen mit ihren Vorträgen über die Kooperation die Besucher in ihren Bann. Für Helebrant ist „Kommunikation auf Augenhöhe, mit Respekt vor den jeweiligen Interessen der Beteiligten“ der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Und dass diese Zusammenarbeit funktioniert, zeigt das Beispiel in Ober-Ramstadt eindrucksvoll. Durch die kostenlose Bestäubungsleistung der Bienen steigt der Ertrag beim Fenchel und das Ökosystem bleibt intakt. „Als Landwirte gestalten wir unsere Kulturlandschaft und können einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität leisten“, sagt Landwirt Lautz. 

Von der Landschaftspflegebehörde des Landkreises Darmstadt-Dieburg war Rotraud Haußmann als dritte Referentin nach Ober-Ramstadt gekommen. Sie berichtete über das Agrarumwelt- und Biodiversitätskonzept (AUBI), das eine Verbesserung der Biodiversität/Artenvielfalt, vorwiegend in den ackerbaulich genutzten Bereichen zum Ziel hat. Haußmann untermauerte die Bedeutung der Zusammenarbeit von Helebrant und Lautz: Hand in Hand für die Artenvielfalt gehen beide Akteure in Ober-Ramstadt einen zukunftsweisenden Weg.

 

Nach der Auftaktveranstaltung der Ökolandbau-Modellregion Süd, die am Freitag, 29. März, in Reichelsheim stattfand, steht nun auch die Zusammensetzung des Fachbeirats fest, der die Projektgruppen bei der Umsetzung von Projekten in fachlichen und praktischen Fragen berät. Zur Hälfte besteht das Gremium aus den Gruppensprecherinnen und -sprechern. Die restlichen Mitglieder wurden in Reichelsheim gewählt; die Stimmen sind heute ausgezählt worden. Der Fachbeirat ist auch Ansprechpartner für die Geschäftsstelle der Modellregion.
Die gewählten Mitglieder des Fachbeirats sind:

1. Grundwasser
Frank Baresch (Hessenwasser GmbH) und als Stellvertreter Dr. Thomas Rehahn (Ingenieurbüro für Umweltplanung und Beratung).

2. Grünlandwirtschaft & Tierhaltung
Christian Zimmermann (Landwirt, Biobetrieb mit Milchvieh und Hühnerhaltung) und als Stellvertreterin Marie Benninghoven (Landwirtin).

3. Vermarktung & Verarbeitung
Lazaro Campuzano (Vertriebsleiter Demeter Felderzeugnisse) und als Stellvertreter Gerd Arras (Landwirt, Biobetrieb mit Milchvieh und Hühnerhaltung, Direktvermarktung)

4. Tourismus & Gastronomie
Heike Jakobs (Landkreis Darmstadt-Dieburg Bereich Tourismus, Geschäftsstelle „Frisch und Lecker im Landkreis der Genießer“) und als Stellvertreter Armin Treusch (Gastronom und Dehoga Hessen, Kreisverband Odenwaldkreis)

5. Ackerbau & Sonderkulturen
Thomas Schaffer (Landwirt, Biobetrieb mit Ackerbau und Sonderkulturen) und als Stellvertreter Dr. Willi Billau (Erster Vorsitzender Regionalbauernverband Starkenburg)

6. Umweltbildung     
Johannes Rehmann (Landwirtschaftspädagoge, Lernort Bauernhof Darmstadt) und als Stellvertreter Jürgen Helebrant (Bioland-Imker)

7. Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit  
Eva Heldmann (Gemeindepädagogin an einer Schule, und Vorsitzende des Kreistagsausschusses für Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz, Odenwaldkreis) und als Stellvertreter Stefan Weber, Pressesprecher beim Landkreis Darmstadt-Dieburg

8. Ökolandbau   
Martin Trieschmann (Naturland Fachberatung und Stellvertretender Sprecher der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen) und als Stellvertreter Alexander Kern (Junglandwirt, Biobetrieb)

9. Finanzierung & Förderung   
Elsbeth Kniß (ehem. Leiterin der Hauptabteilung Ländlicher Raum, Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Reichelsheim, in Ruhestand) und als Stellvertreter Peter Zimmer (Fachbereichsleiter Ländlicher Raum, Veterinärwesen, Verbraucherschutz beim Landkreis Darmstadt-Dieburg)