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Dafür setzen wir uns in Nordhessen ein ...

RegioWoche Logo… für eine bioregionale Gemeinschaftsverpflegung an Kitas und Schulen

RegioWoche Kassel – 04. bis 07. Oktober 2021


“Wir wollen einen Impuls geben!“

Der Mittagstisch an Kasseler Kitas und Schulen wird regional und nachhaltig-klimafreundlich!

Mit einer RegioWoche Anfang Oktober bieten vier lokale Cateringbetriebe täglich ein frisch zubereitetes bioregionales Menü an 17 Kasseler Schulen und neun Kitas an.

Mit dieser Aktionswoche möchte das Projektteam, welches sich aus drei weiteren Expertinnen rund um Silke Flörke, Projektkoordinatorin der Ökomodell Region Nordhessen, zusammensetzt, zeigen: 

Es geht!

  • Wir wollen in der Praxis umsetzen, was sich die Landesregierung in ihrer Ernährungsstrategie Hessen zum Ziel gemacht hat: „gesund, regional, nachhaltig“ soll das Essen in Hessen sein. Zudem setzt sich die Regierung „für mehr biologisch und regional erzeugte Produkte in der Gemeinschafts- und Schulverpflegung und in der regionalen Gastronomie ein“.
  • Wir wollen zeigen welches Potenzial an landwirtschaftlichen und gärtnerischen Erzeugnissen und damit auch Absatzmöglichkeiten für unsere Biobetriebe in der Region stecken.
  • Wir wollen gemeinsam mit den lokal ansässigen Cateringbetrieben kreativ werden und ein bioregionales Menü aus saisonalen Erzeugnissen kreieren. 
  • Wir wollen Impulse für begleitende Bildungsaktivitäten im Unterricht geben, 

wobei Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Biodiversität eine Rolle spielen.

Damit gehören wir zu den ersten Ökomodell Regionen in Hessen, die eine bioregionale Gemeinschaftsverpflegung für Kitas und Schulen in der Praxis testet. 

Die RegioWoche Kassel wird in Kooperation mit der Stadt Kassel und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt. 

Wer macht mit?

Die Hauptakteure der RegioWoche sind die erzeugenden und verarbeitenden Betriebe, die Köchinnen und Köche der teilnehmenden Cateringbetriebe, die Kitas und Schulen, welche beliefert werden, sowie zu guter Letzt die Kinder und Jugendliche in den jeweiligen Einrichtungen, die durch Geschmack und Qualität der Speisen zu überzeugen sind. 

Um im Anschluss an die Aktionswoche ein Resümee ziehen zu können, wird die RegioWoche wissenschaftlich durch den Fachbereich der Ökologischen Agrarwissenschaften der Universität Kassel begleitet. Fragen wie „Was hat gut geklappt?“, „Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?“, und „Was braucht es, damit wir ein solches Menü öfters anbieten können?“, sollen beantwortet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Somit können künftig noch mehr Kitas und Schulen, Biolandwirt:innen und Biogärtner:innen, verarbeitende, sowie gemeinschaftsverpflegende Betriebe und darüber hinaus andere Regionen von unseren Erfahrungen profitieren.

Wie geht’s weiter?

Läuft alles gut, gibt es im Februar 2022 eine zweite Aktionswoche. 


 

Bioregionales Essen an Kitas und Schulen landesweit ein wichtiges Thema und ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung: 

So schreibt die Hessische Landesregierung in ihrer 2020 verabschiedeten Hessischen Ernährungsstrategie: „Denn wie wir uns ernähren, hat Einfluss auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und auf das persönliche Wohlbefinden. Unsere Ernährung wirkt sich aber auch auf die Umwelt sowie die wirtschaftliche und soziale Situation anderer Menschen aus – hier bei uns und in anderen Ländern der Erde. Dies betrifft Bereiche wie den Klimaschutz, den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wie Wasser, Luft und Böden oder das Tierwohl. Die Ernährung hat auch Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten in den ländlichen Räumen und auf die soziale Integration verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.“ Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft zu erreichen ist auch das zweite der insgesamt 17 Ziele der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Weiterführende Informationen für Kitas und Schulen 


 

 

 

 

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