Diese Seite wird nur mit JavaScript korrekt dargestellt. Bitte schalten Sie JavaScript in Ihrem Browser ein!
  • Titelbild 1
  • Titelbild 2
  • Titelbild 3
  • Titelbild 4
  • Titelbild 5

Dafür setzen wir uns in Nordhessen ein ...

RegioWoche Logo… für eine bioregionale Gemeinschaftsverpflegung an Kitas und Schulen

RegioWoche Kassel – 27. Juni bis 01. Juli 2022


Klappe die Zweite!

Die RegioWoche Kassel geht in die zweite Runde. Nachdem vom 04. bis 07. Oktober 2021 vier lokale Cateringbetriebe im Rahmen einer Aktionswoche an insgesamt 18 Kasseler Schulen und neun Kitas, sowie zahlreichen Einrichtungen im Landkreis Kassel, täglich ein frisch zubereitetes bioregionales Menü angeboten hatten, findet vom 27. Juni bis zum 01. Juli eine zweite RegioWoche statt.

Der Kreis der teilnehmenden Cateringbetriebe konnte auf fünf Caterer erweitert werden. Zudem sind zwei weitere Schulen und eine Kita mit Frischküche mit von der Partie. Gemeinsam bieten sie in Kitas und Schulen in Stadt und Landkreis Kassel auch dieses Mal ein buntes und klimafreundliches Speiseangebot aus bioregionalen Zutaten an. Auf dem Plan stehen Nudeln mit Linsenbolognese, Gemüsebraten oder Rinderhackbraten, Kartoffelgratin, Gemüsesuppe und Kartoffeln mit grüner Soße und Ei.

Das Projektteam, welches sich aus drei weiteren Expertinnen rund um Silke Flörke, Projektkoordinatorin der Ökomodell Region Nordhessen, zusammensetzt, will mit Hilfe der Erkenntnisse aus der ersten RegioWoche vom Oktober 2021 bestehende Herausforderungen angehen und regionale Prozesse verstetigen.

Das Ziel bleibt dabei das gleiche, der Mittagstisch an Kitas und Schulen in Stadt und Landkreis Kassel soll regionaler und nachhaltig-klimafreundlich werden. Mit unserem Projekt wollen wir zeigen:

plakat regiowoche 10 2021Es geht!

  • Wir wollen in der Praxis umsetzen, was sich die Landesregierung in ihrer Ernährungsstrategie Hessen  zum Ziel gemacht hat: „gesund, regional, nachhaltig“ soll das Essen in Hessen sein. Zudem setzt sich die Regierung „für mehr biologisch und regional erzeugte Produkte in der Gemeinschafts- und Schulverpflegung und in der regionalen Gastronomie ein“.
  • Wir wollen zeigen welches Potenzial an landwirtschaftlichen und gärtnerischen Erzeugnissen und damit auch Absatzmöglichkeiten für unsere Biobetriebe in der Region stecken.
  • Wir wollen gemeinsam mit den lokal ansässigen Cateringbetrieben kreativ werden und ein bioregionales Menü aus saisonalen Erzeugnissen kreieren.
  • Wir wollen Impulse für begleitende Bildungsaktivitäten im Unterricht geben,

wobei Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Biodiversität eine Rolle spielen.

Damit gehören wir zu den ersten Ökomodell Regionen in Hessen, die eine bioregionale Gemeinschaftsverpflegung für Kitas und Schulen in der Praxis testet.

Das Projekt wird in Kooperation mit der Stadt Kassel, dem Landkreis Kassel und mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt.

Wer macht mit?

Die Hauptakteure der RegioWoche sind die erzeugenden und verarbeitenden Betriebe, die Köchinnen und Köche der teilnehmenden Cateringbetriebe, die Kitas und Schulen, welche beliefertFINAL erzeugerkarte 06 2022 web werden, sowie zu guter Letzt die Kinder und Jugendliche in den jeweiligen Einrichtungen, die durch Geschmack und Qualität der Speisen zu überzeugen sind.

Um im Anschluss an die beiden Aktionswochen ein Resümee ziehen zu können, wird die RegioWoche wissenschaftlich durch Prof. Dr. Christian Herzig, Leiter des Fachgebiets Management in der internationalen Ernährungswirtschaft an der Universität Kassel, begleitet. Fragen wie „Was hat gut geklappt?“, „Wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?“, und „Was braucht es, damit wir ein solches Menü öfters anbieten können?“, sollen beantwortet und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Somit können künftig noch mehr Kitas und Schulen, Biolandwirt:innen und Biogärtner:innen, verarbeitende, sowie gemeinschaftsverpflegende Betriebe und darüber hinaus andere Regionen von unseren Erfahrungen profitieren.

 


 

Bioregionales Essen an Kitas und Schulen landesweit ein wichtiges Thema und ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung: 

So schreibt die Hessische Landesregierung in ihrer 2020 verabschiedeten Hessischen Ernährungsstrategie: „Denn wie wir uns ernähren, hat Einfluss auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und auf das persönliche Wohlbefinden. Unsere Ernährung wirkt sich aber auch auf die Umwelt sowie die wirtschaftliche und soziale Situation anderer Menschen aus – hier bei uns und in anderen Ländern der Erde. Dies betrifft Bereiche wie den Klimaschutz, den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen wie Wasser, Luft und Böden oder das Tierwohl. Die Ernährung hat auch Auswirkungen auf Wertschöpfungsketten in den ländlichen Räumen und auf die soziale Integration verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.“ Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung und nachhaltige Landwirtschaft zu erreichen ist auch das zweite der insgesamt 17 Ziele der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.

Weiterführende Informationen für Kitas und Schulen 


 

 

 

 

zurück zur Übersicht

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.