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Dafür setzten wir uns in Nordhessen ein ...


… wertvolles Grünland sichern!

Projekt: Bio-Apfelchips von heimischen Streuobstwiesen

Extensive Grünlandflächen erhalten: das wollen auch die Streuobst-Vereine der beiden Landkreise: die Streuobstinitiative im Landkreis Kassel e.V. (SILKA) (www.silka-saft.de) und die Streuobstinitiative Werra-Meißner e.V. Sie arbeiten seit 2016  in der Ökolandbau Modellregion NORDHESSEN mit dem BUND Werra-Meißner (www.bund-wmk.de) und der GrimmHeimat Nordhessen (www.nordhessen.de) zusammen. Die von der AG Streuobst gemeinsam entwickelten Bio-Streuobst-Apfelchips „GRIMMS Märchen GOLD“ sollen zur Erreichung des gemeinsamen Ziels beitragen. Die Äpfel wachsen auf gruppenzertifizierten Bio-Streuobstwiesen der Vereinsmitglieder.

Im Werra-Meißner-Kreis trocknen die Gemeinnützigen Werkstätten Eschwege (GWE) beim Aufwind e.V. im Herbst/ Winter regionale Bio-Streuobst-Apfelchips. Die Apfelringe werden sortenrein hergestellt und erst beim Abtüten gemischt, so dass eine geschmackliche Vielfalt entsteht, die den Streuobstwiesen entspricht. Seit September 2017
kann man die leckeren, knackigen Chips in 75 g Beuteln kaufen, solange der Vorrat reicht. 

In der Saison 2020/21 gibt es sie an folgenden Verkaufsstellen:

  • Witzenhausen: Tourist-Info; „RÖSTwerk“, „Lädchen für alles“ (OT Gertenbach)
  • Bad Sooden-Allendorf: Buchhandlung Frühauf; Weinkontor Landau; Aboservice „Die Biokiste“
  • Lichtenau: Bioladen „Kornblume“
  • Eschwege: „Lädchen für alles“; Aufwind-Laden "Irrsinnig schön“
  • Frankenhausen: „Lädchen für alles“ 
  • Abterode: „Lädchen für alles“
  • Ringgau: „Lädchen für alles“ (OT Netra + OT Datterode)
  • Oberkaufungen: Bioladen „Mila O.“
  • Wolfhagen-Nothfelden: Baumschule „Pflanzlust“
  • Zierenberg: Naturparkzentrum Habichtswald
  • und bei weiteren Anbietern

Streuobstwiesen gehören in Nordhessen zur Kulturlandschaft. Starkwüchsige, hochstämmige Obstbäume mit ausladenden Kronen und das Grünland darunter, das als Wiese oder Weide genutzt wird, sind wertvoller Lebensraum. Viele Tierarten wie Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger, aber auch Gräser und Blühpflanzen profitieren von einer schonenden und giftfreien Bewirtschaftung der Wiesen.

Aktuell prüft die AG, welche maschinellen Erntehilfen die Arbeit auf Streuobstwiesen erleichtern können. Ein Bericht zum Vorführtag in Bad Sooden-Allendorf an der „Märchenwiese“ folgt. 

 

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