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Eschwege 23.September 2020

Die neue Saison hat begonnen: regionales Bio-Streuobst ist jetzt in Form von knackigen Bio-Apfelchips in Nordhessen erhältlich. Nachdem es 2019 kaum Äpfel gab, können die Chips dieses Jahr wieder in größerer Menge hergestellt werden.

Handgepflückte Äpfel von biozertifizierten Streuobstwiesen werden beim Aufwind e.V. in Eschwege manuell gewaschen und auf Qualität geprüft. Fürs schonende Trocknen bei 65°C werden die Früchte ausgestanzt und mit Schale in Scheiben geschnitten. Ein Kilogramm Frischobst ergibt so ca. 75 g leckere Bio-Apfel-Chips. Auf Zusätze wird vollständig verzichtet. Der Geschmack ist von Natur aus vielfältig, da mehrere vollreife Sorten in jeder Tüte stecken.

Verpackt in 75 g Tüten sind „GRIMMS Märchengold“ Apfelchips in Läden und bei Wiederverkäufern ab Mitte September im Werra-Meißner-Kreis und im Landkreis Kassel erhältlich - so lange der Vorrat reicht. Der Name nimmt Bezug auf die Märchen der Brüder Grimm - in ihnen spielt der Apfel häufig eine wichtige Rolle.

Das Produkt - von der AG Streuobst im Rahmen der Ökolandbau Modellregion Nordhessen entwickelt – vergütet die Äpfel zu einem verbindlich festgelegten und angemessenen Preis: so lohnt sich das Pflücken wieder und die regionale Wertschöpfungskette trägt zum Erhalt wertvoller Streuobstwiesen bei.

Die AG besteht aus der Streuobstinitiative Werra-Meißner, dem BUND-Kreisverband Werra-Meißner, der Streuobstinitiative im Landkreis Kassel (SILKA), der GRIMM-Heimat Nordhessen und den Gemeinnützigen Werkstätten Eschwege (GWE)/Aufwind e.V..

Hintergrund: Streuobstwiesen gehören in Nordhessen zur Kulturlandschaft. Starkwüchsige, hochstämmige Obstbäume mit ausladenden Kronen und das Grünland darunter, das als Wiese oder Weide genutzt wird, sind wertvoller Lebensraum. Viele Tierarten wie Vögel, Käfer, Schmetterlinge und Kleinsäuger, aber auch Gräser und Blühpflanzen profitieren von einer schonenden und giftfreien Bewirtschaftung der Wiesen. Dieses Kulturgut zu erhalten, hat sich die AG Streuobst im Rahmen der „Ökolandbau Modellregion NORDHESSEN“ seit 2016 vorgenommen.

„GRIMMS Märchen GOLD“ ist an folgenden Stellen erhältlich:
· WIZ: Tourist-Info; „RÖSTwerk“, „Lädchen für alles“ (Gertenbach)
· ESW: „Lädchen für alles“; Aufwind-Laden "Irrsinnig schön“
· BSA: Buchhandlung Frühauf, Weinkontor Landau, Aboservice „Die Biokiste“
· Hess. Lichtenau: Bioladen „Kornblume“
· Frankenhausen: „Lädchen für alles“ 
· Abterode: „Lädchen für alles“
· Ringgau: „Lädchen für alles“ (OT Netra + OT Datterode)
· Oberkaufungen: Bioladen „Mila O.“
· Wolfhagen-Nothfelden: Baumschule „Pflanzlust“
· Zierenberg: Naturparkzentrum Habichtswald
· weitere Anbieter s.: https://www.oekomodellregionen-hessen.de/region/nordhessen/projekte/bio-apfelchips-von-heimischen-streuobstwiesen

Kassel, 26. August 2020

Gastronomie und Küchen hat die Krise besonders stark getroffen. In der Reihe „Kantine sucht Region“ trafen sich am 26. August bei Meisterkoch Günter Haack im Bankcarrée in Kassel Köchinnen, Köche und Küchenchefs aus Kassel und Umgebung zum Austausch. Das Treffen zu künftigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Gemeinschaftsverpflegung war sehr kreativ.

Nachdem die Corona-Krise die Gastronomie zeitweilig zum Stillstand gezwungen hat, gibt es inzwischen zahlreiche Lockerungen aber es  wird auch klar: Es wird anders werden – nur wie? Das öffentliche Bewusstsein wurde durch die Krise geschärft: eine stärkere Versorgung aus der Region wird gefordert. Doch gerade diejenigen Kunden, die an hochwertigem und regionalem Essen besonders interessiert sind, kochen nun verstärkt selbst. Kunden bleiben weg, weil sie im Homeoffice sind und Hygiene-Auflagen lassen weniger Gäste zu. So steigen die Kosten in der Branche. Wie kann es weitergehen?

Um einen Austausch über Perspektiven, mögliche Lieferanten, (bio-)regionale Spezialitäten und gemeinsam Rezepte zu organisieren um die öffentlichen Küchen und Caterer weiterzuentwickeln, wurde der Arbeitskreis „Nachhaltige Küche NORDHESSEN“ gegründet.

In Planung sind neben dem regelmäßigen Austausch, gemeinsame Aktionen und Exkursionen zu regionalen Biobetrieben.

Bei Interesse an einer Exkursionsteilnahme oder der Mitarbeit im Arbeitskreis können Sie sich gerne bei mir, Silke Flörke, informieren und melden.

Am Donnerstag, 10. September findet hessenweit der Tag der Nachhaltigkeit statt. 

"Bioregional - Direkte Wertschätzung schafft regionale Wertschöpfung" , 10- 18 Uhr auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen

Unter diesem Motto nimmt der Hofladen der Domäne Frankenhausen zusammen mit der Ökolandbaumodellregion Nordhessen teil. 

An diesemTag wird der direkte Austausch zu einigen Partnerbetrieben des Hofladens für die Kunden möglich sein.

Dazu können die Verbraucher z.B. um 11, 15 und 17 Uhr an einem World-Cafe (einem runden Gesprächskreis )   im Rondell vor dem Hofladen teilnehmen und Partnerbetriebe stehen Ihnen für Fragen und Diskussionen zum Thema "BioRegional erzeugen, verarbeiten und vermarkten - welche Herausforderungen und Chancen tun sich auf?" zur Verfügung. So kann man direkt erfahren, mit welchen Risiken die Betriebe arbeiten, welche Schwierigkeiten, aber auch welche neuen Perspektiven sich durch die Umstellung auf die Erzeugung oder Verarbeitung von ökologischen Produkten herauskristallisieren.

Das World-Cafe um 11 Uhr startet mit Christian Berdi, Biolandwirt mit einer Highland Cattle Mutterkuhherde, die Grundlage der köstlichen Pfefferbeisser im Hofladen. Um 15 und 17 Uhr stehen dann Timo Opfermann, Lieferant von Salaten und Kräuter – frisch und ökologisch aus Grebenstein sowie Petra Kaiser, aus der Linsenmanufaktur, die dieses Jahr den 2. Platz des Wettbewerbs WeltverbEsserer 2020 gewonnen hat, für  Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

Mit dabei ist auch eine neuer Partnerbetriebe des Hofladens. Die Familie Ullrich vom „Gasthaus Henze“ aus Vellmar erweitert seit einigen Monaten ihre Küche mit regionalen Bioprodukten und bietet aus den Hofprodukten Burger vom Rind und Kartoffelsuppe an.

NAHhaft e.V. und das Projekt nearbuy - Unser neuer Netzwerkpartner in Sachen Logistik

NAHhaft ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine sozial-ökologische Neuausrichtung von Landwirtschaft und für zukunftsfähige Ernährungsstrategien einsetzt.

Im Januar 2019 startet das Modellvorhaben nearbuy in und um Nordhessen.
nearbuy wird das neue Werkzeug für die regionale Lebensmittelversorgung.
Häufig scheitert diese an der Intransparenz von Angebot und Nachfrage, an aufwendigen Bestellprozessen und an einer fehlenden Logistik. 
nearbuy erleichtert die direkte Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Verarbeitern, Logistikern und Gemeinschaftsverpflegern einer Region, indem es die bestehenden Informations- und Kommunikationslücken schließt. Hierzu entwickelt nearbuy eine digitale Schnittstelle, die Landwirtschaft, Logistik und Gemeinschaftsverpflegung zusammenbringt,  Lebensmittelangebot und -nachfrage sowie Logistikkapazitäten und -bedarf sichtbar macht und die Prozesse vereinfacht. Sie wollen so die regionale Lebensmittelwertschöpfung revolutionieren und die Versorgung mit Lebensmitteln aus der Region in den Kantinen fördern. Damit das möglichst gut gelingt, sind alle Akteure aus Nordhessen eingeladen nearbuy zu gestalten und zu dem Werkzeug zu machen, das zu ihnen passt und ihren Bedürfnissen entspricht.

Die Auftaktveranstaltung findet am 31.01.2019 um 15.00 Uhr in der Neuen Denkerei , Friedrichstr. 28 in Kassel statt. Nutzt die Chance und werdet Teil des Projekts!
www.nearbuy-food.de

zur Einladung (PDF-Datei)