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Die Ökomodell-Region Nordhessen

 

Im Norden von Hessen haben sich der Landkreis Kassel und der Werra-Meißner-Kreis zusammengeschlossen: sie bilden seit September 2015 die Kulisse der „Ökolandbau Modellregion NORDHESSEN“. Damit entstand in Hessens Norden die erste hessische Ökomodell-Region, der sich 2020 auch die Stadt Kassel anschloss. Die Universität Kassel verbindet mit ihrem Fachbereich „Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen und mit ihrem Lehr- und Versuchsbetrieb auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen in Grebenstein beide Landkreise und die Stadt.

1981 wurde in Witzenhausen der weltweit erste Lehrstuhl für „Alternativen Landbau“ (heute „Ökologische Landwirtschaft“) an der Universität Kassel gegründet. Der Lehr- und Versuchsbetrieb des Fachgebiets kam 1998 hinzu. Auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen fanden 2017 die ersten bundesweiten Öko-Feldtage und 2019 auch die zweiten Öko-Feldtage statt. Der Stand der Technik im Ökolandbau, das Angebot an „Öko-Sorten“ sowie Versuche und Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft begeisterten mehr als 8.000 Besucher*innen (zwei Jahre später 11.000 Besucher*innen). Die Zahl der Studierenden (über 1.100) und zahlreiche Absolvent*innen des Fachbereichs, die in der Modellregion zu zahlreichen „Öko-Ausgründungen“ führ(t)en, zeigen, dass der Ökolandbau in der Region stark vertreten ist.

Neben dem Bio-Catering-Betrieb „biond“ (Kassel) und der ersten hessischen Öko-Brauerei „Schinkels Brauhaus“ (Witzenhausen) finden sich seit 2016 auch das Bio-Bistro „Ringelnatz“ (Witzenhausen) und das Bio-Restaurant „Weissenstein“ (Kassel) in die Ökomodell-Region Nordhessen. 

Ökobetriebe bewirtschaften im Landkreis Kassel überwiegend Ackerbauflächen: Ende 2019 wurden gut 10,4 % der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet (bei Projektbeginn waren es 6 %). Der stärker durch Grünlandbewirtschaftung geprägte Werra-Meißner-Kreis hat inzwischen 15 % Ökofläche (zu Projektbeginn waren es 9 %). 

Die Projektförderung erfolgt durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

1. Förderperiode: 2015-2017 + Verlängerung 2018-2020

2. Förderperiode: 2021-2024

Um den Ökolandbau in der Region weiter zu stärken, tragen das „Zentrum für Ökologische Landwirtschaft e.V.“ (als Antragsteller) gemeinsam mit dem Landkreis Kassel und dem Werra-Meißner-Kreis sowie der Stadt Kassel (seit 2020) und zahlreichen Unterstützer*innen und Partner*innen das Projekt „Ökomodell-Region Nordhessen“: 

die Universität Kassel-Witzenhausen, die Kreisbauernverbände Werra-Meißner + Kassel + der Regionalbauernverband Kurhessen, die Träger der LEADER-Regionen: Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e.V. + Region Kassel-Land e.V, der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land + der Naturpark Habichtswald, der BUND Kreisverband Werra-Meißner, die Metzger-Innung Werra-Meißner, zahlreiche Bio-Betriebe + private Firmen (Weiland-Hühnermobile; ECOPLANT; EAM Kassel) + Stiftungen (VR-Bank, NATUR pur).



Kontakt Ökomodell-Region NORDHESSEN

Projektbüro Universität Witzenhausen
Sabine Marten
Nordbahnhofstraße 1 a
37213 Witzenhausen
Telefon: 05542 981586
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Projektbüro Domäne Frankenhausen
Silke Flörke
Frankenhausen 1
34393 Grebenstein
Telefon: 0561 804 1431
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