Diese Seite wird nur mit JavaScript korrekt dargestellt. Bitte schalten Sie JavaScript in Ihrem Browser ein!
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land
  • Nassauer Land

Am 29. April organisierte die Ökomodell-Region Nassauer Land gemeinsam mit dem Förderverein Ökolandbau Gladbacherhof e.V. eine Feldbegehung in den Agroforstsystemen des Gladbacherhofs in Villmar.

Mit der Veranstaltung wurde das „Forum Ökolandbau“ fortgeführt. Die Veranstaltungsreihe informiert über interessante Themen des Ökolandbaus und lädt Landwirtinnen und Landwirte aller Bewirtschaftungsformen ein, um miteinander in den Austausch zu kommen.

An diesem Tag kamen etwa 30 Interessierte auf den Lehr- und Versuchsbetrieb für Ökologischen Landbau der Justus-Liebig-Universität Gießen um von Dr. Philipp Weckenbrock durch die zwei Agroforstsysteme geführt zu werden. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität hat er dieses System geplant und die Pflanzung begleitet.

Zu Beginn erklärte der Wissenschaftler die Anfänge und Besonderheiten der Anbauform an diesem Standort. Das erste Agroforstsystem des Gladbacherhofs wurde im Jahr 2020 angelegt, um damit das Erosionsrisiko einer 3,5 Hektar großen Fläche zu reduzieren. Auslöser war ein Starkregenereignis im Sommer 2018, das mehrere Tonnen des nährstoffreichen, fruchtbaren Oberbodens wegspülte. Auf dieser Fläche wurde ein silvoarables Agroforstsystem angelegt, bei dem sich Ackerstreifen und Baumstreifen abwechseln. Pufferstreifen aus einer Kleegras-Leguminosen-Mischung rechts und links neben den Baumreihen grenzen diese von der Ackerfläche ab. In den Baumreihen, die sich aus Pappeln, Apfelbäumen, Wertholzbäumen und Holundersträuchern zusammensetzen, brachte Dr. Weckenbrock den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den fachlichen Hintergrund näher. Auch bereits eingenistete Insekten konnten beobachtet werden. Da dieses Agroforstsystem insbesondere der Forschung dient, erläuterte Herr Dr. Weckenbrock wichtige Messungen zur Bodenuntersuchung, dem Wasserhaushalt und der Ertragserhebung, die durch den Biomassezuwachs der Bäume erwartet wird. Neben dem Erosionsschutz wird von weiteren Ökosystemdienstleistungen ausgegangen. Dazu zählen die Erhöhung der Artenvielfalt, der Klimaschutz durch Kohlenstoffspeicherung und eine erhöhte Flächenproduktivität.

Zum Schluss besuchte die Gruppe das silvopastorale Agroforstsystem, das Nutzbäume und Grünland kombiniert. Diese Fläche wird nach Fertigstellung des neuen Forschungsstalls als Weidefläche für die Milchviehherde genutzt. Die Bäume in diesem System werden in einigen Jahren eine wichtige Rolle als Schattenspender einnehmen. Zusätzliche Hecken dienen dem Windschutz und fördern die Artenvielfalt.  

Die Ökomodell-Region freut sich über das große Interesse und den regen Austausch aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nach langer Corona-Pause wird das Forum Ökolandbau fortgeführt. Die Veranstaltungen informieren über Themen aus der ökologischen Landwirtschaft und geben ökologischen sowie konventionellen Betriebsleitern die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen. Bei uns sind alle interessierten Landwirte willkommen. 

Unsere nächste Veranstaltung findet am 29. April 2022 um 14:30 Uhr auf dem Gladbacherhof in 65606 Villmar statt:

  • Feldbegehung in den Agroforstsystemen

    Die Dürre- und Starkregenereignisse der letzten Jahre zeigen, dass auch auf hessischen Betrieben mit großen Ertragseinbußen und starken Erosionsereignissen u.a. durch den Klimawandel gerechnet werden muss. 

    Große Hoffnungen, diesem Zustand entgegenzuwirken, beruhen auf Agroforstsystemen. Die Kombination von Bäumen, Ackerkulturen, Wiesen oder Weiden auf einer Fläche beschreibt diese alte Landnutzungsform, die mit zunehmender Rationalisierung und Intensivierung von unseren Feldern verschwand. 

    Die Ökomodell-Region Nassauer Land und der Förderverein Ökolandbau Gladbacherhof möchten im Rahmen des Forums Ökolandbau über dieses spannende Thema informieren. 

    Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06431/296-5817.

Sie haben Themenwünsche? Melden Sie sich gerne bei uns!

Mit dem „Hessischen Bio-Weiderind“ soll ein langfristiger, regionaler und sicherer Absatzweg für Bio-Rinder aus Hessen aufgebaut werden. 

Ausgangspunkt der Wertschöpfung ist eine faire Entlohnung der Betriebe, die sich durch die kontrollierte Regionalität und die Weidehaltungskriterien auszeichnen. 

Seit Februar 2022 ist das Hessische Bio-Weiderind im Handel erhältlich. Damit das Projekt weiterhin erfolgreich verläuft, sind wir auf teilnehmende Betriebe angewiesen.

Sie interessieren sich für diesen Vermarktungsweg Ihrer Schlachttiere und sind bereit Ihren Betrieb zusätzlich mit dem Siegel „Bio aus Hessen“ zertifizieren zu lassen? Sie wollen mehr über das Projekt erfahren?

Um diese und weitere Fragen zu besprechen, laden wir Sie ganz herzlich zu unserer Infoveranstaltung am 25. April von 14:00 – 16:00 Uhr auf den Lindenhof in 65329 Hohenstein ein. Der Lindenhof ist ein liefernder Partnerbetrieb des Hessischen Bio-Weiderindes.

Gemeinsam mit Constantin Haupt von der MGH Gutes aus Hessen GmbH und Flavio Traxel von der Bio Rind & Fleisch GmbH möchten wir Sie über das Projekt, die benötigte Zertifizierung und den Ablauf informieren. Außerdem erwartet Sie ein kurzer Betriebsrundgang und ein Bericht über Erfahrungen als Partnerbetrieb des Hessischen Bio-Weiderindes. 

Zur besseren Planung bitten wir Sie um eine Anmeldung bis zum 21.04.22 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06431/296-5817.

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Achten Sie bitte dennoch auf genügend Abstand zu den Teilnehmenden.

Unser Ziel ist es, den Einsatz von (bio-) regionalen Lebensmitteln in der Außer-Haus-Verpflegung zu erhöhen.

Um das Ziel zu erreichen, arbeiten wir mit „nearbuy“, einem digitalen Werkzeug für Erzeuger und Abnehmer, zusammen. Nearbuy erleichtert die Zusammenarbeit von Landwirten, Kantinenchefs, Gastronomen und Ladnern. Erzeuger können ihre regionalen Lebensmittel anbieten und Abnehmer ihren Bedarf angeben. Ebenso können regionale Bündler und Logistiker freie Lieferkapazitäten anbieten.

In der Pilotregion Wiesbaden arbeiten wir mit einer Gruppe Landwirte zusammen, die bereit sind, ihre Betriebe in nearbuy zu registrieren und ihre Erzeugnisse dort einzustellen. Auf der anderen Seite stehen wir mit Abnehmern wie Kitas und Betriebskantinen in Kontakt, die ihren Bedarf zunehmend mit regionalen Produkten decken möchten.

Die ersten Betriebe haben sich bereits registriert.

Sie möchten sich an der Pilotregion beteiligen? Melden Sie sich gerne bei uns oder direkt bei dem Team von nearbuy: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.